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Hier ein paar Auszüge der Themen einiger Monatszeitschriften von 2026.
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Hinweis: Alle Veröffentlichungen von TOPIC-Artikeln
bedürfen der schriftlichen Genehmigung des Verlages: TOPIC-Herausgeber: Ulrich Skambraks (verantwortlich) Verlag und Redaktion: Postfach 1544, D-57206 Kreutztal,
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z.B. 46. Jahrgang - Nr. 1 Januar 2026
Die Themen: Unter welchem Einfluss steht die Weltpolitik? - EKvW in dramatischer Notlage. - Neues vom „House of One“. - COP30 und der Jaguar-Drachen-Schutzgeist. - Argentinien: Polizisten lassen sich taufen. - Neue Elberfelder Studienbibel. - Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“. - Offenbarung 13 und der digitale Tod. - Will die EU jede Abtreibung bezahlen? - Wer ist der neue Bürgermeister von New York? - Hessische Grundschullehrer schlagen Alarm. - Steht der Iran vor einem Kollaps? - Ukraine-Friede: Rüstung hat Angst davor. - Lebensmittel-Tafeln in schwieriger Lage. - Größter deutscher Gasspeicher ist fast leer. - Vorsicht vor KI-Spielzeug. - Samuel Koch verabschiedet sich von Instagram
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„House of One“: Versprechen werden gebrochen – Baustart verzögert sich
Der Baustart für das interreligiöse Berliner Bet- und Lehrhaus House of One (Haus des Einen) verzögert sich weiter. Grund dafür sind gestiegene Baukosten und ein überarbeiteter Bauplan zur Kostensenkung. Die ursprünglich auf 43 Millionen Euro veranschlagten Ausgaben wuchsen auf nahezu 70 Millionen Euro, teilte die Pressesprecherin der Stiftung „House of One“, Kerstin Krupp, mit. Ein neuer Bauplan soll die Kosten von 43 Millionen Euro nicht übersteigen. Ein konkreter Baustart steht Krupp zufolge noch nicht fest. Die Bauzeit werde voraussichtlich drei Jahre betragen. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2029 geplant. Das Projekt wurde bereits 2011 gestartet. Unter einem Dach sollen eine Kirche, eine Synagoge und eine Moschee vereint werden.
Seit mehr als vier Jahren ruht die Baustelle. Ziel des Projekts ist es, den interreligiösen Dialog zu fördern und ein Zeichen für Toleranz und Verständigung zu setzen. Kritiker sehen
darin jedoch die Gefahr einer Vermischung religiöser Wahrheiten. Sie werfen dem Projekt vor, theologische Unterschiede zu verwischen. Und genau das geschieht jetzt schon immer wieder, obwohl das „Hause
des Einen“ noch gar nicht steht. So hat der Deutschlandfunk schon dreimal eine multireligiöse Morgenfeier von den Initiatoren des „House of One“ übertragen. Die letzte fand in der Berliner Segenskirche (Stadtkloster Segen)
statt und wurde von dem evangelischen Pfarrer Gregor Hohberg, dem Rabbiner Andreas Nachama und dem Imam Osman Örs durchgeführt. Neben christlichen, jüdischen und islamischen Gesängen und Gebeten
predigten abwechselnd Pfarrer, Rabbiner und Imam über Texte zum Thema „Liebe“ aus dem Hohelied Salomos, aus dem Kolosserbrief und aus dem Koran. Doch solche multireligiösen Feiern sollte
es im Zusammenhang mit dem House of One eigentlich nicht geben. So hatte Pfarrer Hohberg 2017 ausdrücklich in einem Interview mit der Ev. Nachrichtenagentur IDEA betont: „Wir wollen keinen
Glaubensmix. Wir feiern unsere Gottesdienste nicht zusammen im selben Raum – jeder hat dafür seinen eigenen Raum.“ Dass es dennoch schon jetzt geschieht, muss als gezielter Tabubruch und als
Offenbarung des wirklichen Geistes hinter dem House of One gewertet werden.
TOPIC Nr. 01/2026
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COP30: Gläubige vereinigten sich unter einem Drachen-Jaguar-Schutzgeist
Gescheitert ist die Klimakonferenz COP30 im November letzten Jahres in Brasilien nicht – aber wirkliche Fortschritte in Bezug auf einen Klimaschutz gab es auch nicht. Was weltliche Medien so gut wie gar nicht berichteten, war ein anderer Erfolg, der aus christlich biblischer Sicht erschrecken muss: Christliche Führer, Esoteriker und bekennende Heiden „hakten sich unter“, um gemeinsam die „Mutter Erde“ zu retten.
Schon im März 2025 trafen sich in Brasilia fast 50 Kirchenführer, Vertreter verschiedener Glaubens-richtungen, ökumenische Organisationen, Repräsentanten heidnischer Kulte und
Klima-Experten, um die UN-Klimakonferenz COP30 für den November 2025 vorzubereiten. Darunter waren auch Methodisten, Mennoniten und Gläubige aus der täuferischen Bewegung. Sie alle
vereinte das, was sich dann vom 10. bis 21. November 2025 auf der Konferenz im brasilianischen Belém auch offenbarte: Wir müssen als Glaubende gemeinsam das Klima retten. Eine
beispiellose Koalition aus Muslimen, Hindus, Juden, indigenen Heiden, Protestanten, Katholiken, Buddhisten und Esoterikern trat dann auch in Belém auf, um für den Klimaschutz zu kämpfen. Wer sich dabei
besonders in Szene setzte, waren indigene Menschen, Eingeborene, die mit heidnischen Ritualen und entsprechender Symbolik die Kräfte der „Mutter Erde“ beschworen. Schamanen beteten in voller Tracht zu
verschiedenen Gottheiten, die aus biblischer Sicht als Dämonen verortet werden müssen. Die Sitzungen begannen mit Gesängen der Ahnen und später mit der Anrufung von Waldgeistern. Eine Führerin aus der
Candomblé-Religion, zu der ein ausgedehnter Spiritismus gehört, durfte sich genauso in Szene setzen wie der Papst in einem Video oder der deutsche Vorsitzende des Zentralausschusses des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), Dr. Heinrich Bedford-Strohm.
Für außenstehende Betrachter ergab sich in Belém das Bild, dass sich unter den Themen „Klimaschutz und Klimagerechtigkeit“ alle, die an irgendetwas „Höheres“ glauben, die Hand zur
Einheit reichen. Und dann war da noch ein Götze, der sozusagen über der COP30 „spirituell schwebte“. Eine zusam- mengewachsene Figur aus einem Jaguar und einem gehörnten Drachen. Dazu
schrieb Alex Newman, Mitarbeiter des christlichen US-Nachrichtendienstes Harbinger's Daily: „Der dämonische ‚Drachen-Jaguar- Schutzgeist‘ der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), der die
Weltkugel in seinen Händen hielt, symbolisierte die spirituelle Realität hinter dem Gipfel treffend. Dieses offizielle Geschenk der KPCh an Brasilien, getarnt als ‚Kunst‘, war in Wahrheit eine perfekte
Darstellung des gesamten Klimaprozesses … die Rückführung des Westens auf heidnische Religionen …“
TOPIC Nr. 01/2026
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Steht der Iran kurz vor einer Revolution?
Laut dem legendären investigativen US-Journalisten Seymour Hersh glauben führende US-Beamten,
dass der Iran kurz vor einer Revolution stünde. Als Gründe wurden genannt: „Nicht genug Wasser. Nichts zu essen. Kein Geld. Keine öffentlichen Dienste. Keine Busse … in den Städten. Keine Organisation –
niemand hat das Sagen, und die Schlüsselpersonen der militärischen Führung sind tot. Der Staat steht am Rande des totalen Zusammenbruchs.“ Das Ganze, so die Beamten zu Hersh, könne zu einer baldigen
Revolution führen. Tatsächlich gab es in 2025 Berichte über Streiks und Proteste im Iran. So traten zum Beispiel im Mai 2025 Krankenschwestern, Bäcker, Landwirte und Arbeiter in einen
Streik, weil u. a. die Energiepreise im Iran explodierten. Stromausfälle und Lebensmittelengpässe sind an der Tagesordnung. Auch die iranische Währung geht zu Boden. Sie verlor innerhalb des letzten
Jahres 50 Prozent ihres Wertes. Besonders die Mittelschicht im Iran trifft es hart, z.B. finden Frauen, auch gut ausgebildete, nur schwer Arbeit, um die Familie zu unterstützen. Doch dass
die Schwächung der Mittelschicht zu einem erhöhten Druck auf die politische Mullah-Elite führen wird, halten Kenner des Iran für wenig wahrscheinlich. Durch die Sanktionen des Westens sei die
Privatwirtschaft zurückgegangen und die Staatswirtschaft gewachsen. Und von dieser staatlich kontrollierten Wirtschaft sind immer mehr Iraner abhängig. Das führe nicht gerade dazu, sich gegen die
Politelite aufzulehnen, so die Einschätzung des Wirtschaftsexperten Professor Mohammad Reza Farzanegan, der ein Studienzentrum für Nahe und Mittlere Nahost-Politik an der Universität Marburg leitet.
TOPIC Nr. 01/2026
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KI-Spielzeug: Wie Kinder heute manipuliert werden können
Als 1988 das Buch „Der Griff nach unseren Kindern – Einblicke in ein (un) heimliches
Erziehungs-programm“ (vergriffen) erschien, waren viele Eltern geschockt, welche weltanschaulichen Inhalte Kindern über Spielzeug nahegebracht wurden. Die Autoren Katrin Ledermann und
Ulrich Skambraks analysierten damals Filme, Bücher und Spielzeugsysteme wie u. a. „Raumschiff Enterprise“, „Momo“ und die „Unendliche Geschichte“, „Masters oft the Universe“ oder „Bibi Blocksberg“. Dabei
arbeiteten sie heraus, dass fast immer dasselbe Muster in den Geschichten verarbeitet wurde: Es gehe um den Kampf „Gut gegen Böse“, der aber nur gewonnen werden könne, wenn man okkulte Kräfte in Anspruch
nehme. So war es in der Filmreihe „Star wars“ eine magische, übersinnliche Kraft, die der Held Luke Skywalker beim alten, weisen Jedi-Ritter Yoda erlernte, um Prinzessin Leia und seinen Freund Han Solo
freizukämpfen. Damals zeigte die ehemalige Esoterikerin Katrin Ledermann auf, wie Kinder auf das seinerzeit auf- kommende New Age (Neues Zeitalter) vorbereitet wurden. Angesichts des
Spielzeuges, das im Moment langsam die Kinderzimmer erobert, erscheinen die Spielwaren aus den 1980ern fast wie unbedeutender „Kinderkram“. In einem Artikel im Informationsdienst Kopp exklusiv (50/25) berichtete die Journalistin Birgit Stöger über neue KI-gestützte Puppen, Plüschbären und Roboter im Kinderzimmer. Gesteuert über das Internet können diese Spielzeuge mit Kindern in einen Dialog treten und sie sanft lenken. Möglich macht das die Künstliche Intelligenz (KI), die mit Sprachprogrammen mit Kindern in Kontakt tritt. Stöger bringt das Beispiel eines 8-Jährigen, der die KI fragte, wie man Feuerzeuge richtig hält, was die KI dem Jungen Schritt für Schritt erklärt. Allein das ist schon schlimm genug. Viel schlimmer aber ist der Versuch der KI, auch das Denken von Kindern und Jugendlichen zu prägen. Ein Mädchen fragte die KI, was sie machen solle, da sie sich als Junge fühle. Die KI-Software My AI riet der Heranwachsenden zu einer Geschlechtsumwandlung. Angesichts dieses Beispiels und etlicher anderer schreibt Stöger besorgt: „Eine bestimmte Weltanschauung wird implantiert, lange bevor das Kind jemals eigene Schlüsse ziehen und Quellen vergleichen kann.“
Und eines sollten Eltern, Großeltern und Paten auch noch wissen: KI-Spielzeug sammelt ganz nebenbei Daten aus dem Kinderzimmer und funktioniert wie ein Abhörsystem. Mikrofone und Kameras
sind in der Lage Mimik und Körperhaltung eines Kindes zu analysieren und selbst Herzfrequenz und Stimmlage zu bestimmen. Die norwegische Verbraucherzentrale Forbrukerrådet berichtete z. B. von einem Fall, dass ein KI-Teddy vier Wochen lang 11.000 Audiodateien von einem 6-jährigen Mädchen aufnahm und zu einem Datenhändler in Singapur leitete. Das besonder Schlimme: Die Eltern des Mädchens hatten den Teddy auf „offline“ gestellt, also vom Internet getrennt. Dennoch sendete er.
TOPIC Nr. 01/2026
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z.B. 46. Jahrgang - Nr. 2 Februar 2026
Die Themen:
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